Loxone im Alltag · Hörstel

Was ist Loxone?

Bevor Sie wissen wollen, was Loxone ist, wissen Sie wahrscheinlich, was Sie nicht mehr wollen: an Schalterreihen vorbeilaufen, prüfen, ob die Rollläden unten sind, im Urlaub an die Heizung denken. Loxone ist die Technik, die das übernimmt, damit Sie es nicht mehr müssen.

Unser Wohnhaus in Hörstel am Abend von der Gartenseite: Licht im Wohnzimmer, beleuchteter Pool im Vordergrund Unser Haus am Abend · alles in einem Miniserver

Loxone führt alles, was ein Haus regelt, in einer Zentrale zusammen: dem Miniserver. Er läuft lokal im Haus, ohne Cloud-Zwang. Energie, Licht, Beschattung, Heizung, Zutritt und Musik entscheiden gemeinsam, statt nebeneinander herzulaufen. Programmiert wird das in Loxone Config. Angeschlossen sind die Geräte über Tree, eine Leitung im Neubau, oder über Air, Funk für den Bestand. Was wir damit für Sie tun, steht unter Leistungen.

Auf dieser Seite: Energie · Licht · Beschattung & Klima · Sicherheit · Musik · Häufige Fragen

Loxone-Energiemanagement: Die Sonne entscheidet, wann das Auto lädt

Solange PV, Speicher, Wallbox und Wärmepumpe getrennt arbeiten, verschenken Sie Eigenverbrauch. Im Miniserver laufen Erzeugung und Verbrauch zusammen. Er kennt den PV-Ertrag, den Speicherstand, die Ladeleistung der Wallbox und den Bedarf der Wärmepumpe gleichzeitig und gibt Lasten dann frei, wenn Überschuss da ist. Die Wallbox lädt bevorzugt aus Sonnenstrom, Wärmepumpe und Warmwasser laufen bevorzugt mittags, der Speicher gibt abends ab, was tagsüber übrig war.

Loxone-Energiebilanz unseres Hauses: PV-Ertrag, Netzeinspeisung und Hausverbrauch im Jahresüberblick Unsere Energiebilanz 2026 · Loxone-Statistik

Bei uns heißt das: Bis zum 6. August 2026 haben wir in diesem Jahr nur 1,21 MWh Strom aus dem Netz gekauft. Wann Auto, Wärmepumpe oder Pool Strom bekommen, entscheiden wir nicht mehr selbst. Alle Messwerte stehen unter Energie im Haus. Eine vorhandene PV-Anlage binden wir ein, wenn Wechselrichter und Speicher eine passende Schnittstelle haben.

PV, Wärmepumpe und Wallbox verbinden: kurz anfragen

Licht: Der Abend beginnt, ohne dass jemand drückt

Unser Wohnzimmer am Abend, Ringpendelleuchte in Ebenen an, Raffstore vor der Terrassentür unten Unser Wohnzimmer um kurz nach neun

Um kurz nach neun leuchtet bei uns die Ringpendelleuchte in Ebenen, und der Raffstore vor der Terrassentür ist schon unten. Gedrückt hat dafür niemand etwas. Wer den Abend früher beginnen will, drückt einen Taster, und die Szene „Abend“ übernimmt. Grundlicht, Arbeitslicht und Akzente steuern wir einzeln und fassen sie zu Szenen zusammen, etwa „Kochen“, „Essen“ oder „Fernsehen“. Nachts führt gedimmtes Orientierungslicht durch den Flur.

Wer gestalterisch mehr will, findet es bei Wever & Ducré, einer belgischen Designmarke. Deren Leuchten der Serie „Works with Loxone“ hängen direkt am Tree-Strang und werden beim Dimmen wärmer, von 3.000 auf 1.800 Kelvin, wie früher eine Glühlampe. Wir liefern sie auf Anfrage mit geprüfter Stückliste, zusammen mit den übrigen Komponenten Ihres Projekts.

Beschattung & Klima: Im Sommer bleibt die Hitze draußen

Die Raffstores fahren, bevor die Sonne aufs Fenster trifft, nach Sonnenstand, Temperatur und Wind statt nach fester Uhrzeit. Im Winter bleiben sie offen und lassen die Wärme herein. Bei Sturm fahren sie ein. Jeder Raum regelt seine Temperatur einzeln, abgestimmt auf Anwesenheit und Tageszeit, und mit der Wärmepumpe arbeitet die Heizung nach dem, was das Dach liefert.

Gartenseite unseres Hauses in der Dämmerung, alle Raffstores oben, Licht im Wohnzimmer, beleuchteter Pool davor Raffstores oben · Abendlicht im Haus
Dieselbe Ansicht, die Raffstores sind heruntergefahren, die Lamellen stehen waagerecht Raffstores unten · Lamellen waagerecht
Dieselbe Ansicht, die Lamellen der Raffstores sind halb geschlossen Lamellen halb geschlossen

Sicherheit: Das Haus weiß, ob jemand da ist

Eingangsbereich mit Treppe bei uns im Haus, NFC-Schlüsselanhänger am Haken Unser Eingang · NFC-Zutritt im Alltag

Wer nach Hause kommt, hält einen Chip an den NFC Code Touch an der Tür, und Licht und Klima stellen sich ein. Beim Gehen geht an der Haustür mit einem Druck alles aus. Präsenzmelder erkennen auch, wenn jemand still auf dem Sofa sitzt. Der Briefkasten meldet sich, wenn Post da ist, beim Klingeln kommt ein Bild aufs Handy. Vernetzte Rauchmelder lösen im Ernstfall Szenen aus: Licht an, Beschattung auf, Nachricht aufs Handy. Die Logik läuft auf dem Miniserver im Haus und arbeitet auch ohne Internet weiter.

Musik, die dem Raum folgt

Der Loxone Audioserver versorgt Küche, Bad, Wohnzimmer und Terrasse unabhängig voneinander. Jeder Raum spielt, was dort passt, oder alle dieselbe Playlist. Weil der Audioserver im System hängt, wird Musik Teil der Abläufe: sanftes Wecken, Szene „Abend“, leiser bei einem Anruf. Türklingel und Alarmdurchsagen laufen über dieselben Lautsprecher.

Wie das alles an einem ganz normalen Tag zusammenspielt, steht in Ein Tag in unserem Haus. Dieselbe Technik steuert auch unseren Smart Pool.

Wo bekomme ich Loxone?

Bei uns: Als Silver Partner liefern wir Originalkomponenten auf Anfrage mit geprüfter Stückliste, deutschlandweit. Sie sagen uns, was Sie vorhaben, und wir stellen zusammen, was dazugehört. Was ein komplettes System kostet, steht auf Kosten.

Häufige Fragen zu Loxone

Brauche ich Internet, damit das Haus funktioniert?

Nein. Die Zentrale läuft lokal im Haus. Fällt das Internet aus, arbeitet die Automatik weiter. Was dann fehlt, ist der Zugriff von unterwegs und die Nachricht aufs Handy, denn beides läuft über externe Dienste.

Welcher Miniserver passt zu meinem Haus?

Das hängt davon ab, wie viel direkt an der Zentrale hängt und ob Sie Funk und Musik brauchen. Im Neubau ist es meist der Miniserver im Schaltschrank, in Wohnungen und bei Nachrüstungen mit viel Funk oft der Miniserver Go. Wir legen das in der Planung fest.

Was ist der Unterschied zwischen Tree und Air?

Tree ist verkabelt, Air funkt. Im Neubau ist Tree der Standard, im Bestand meist Air. In der Praxis mischen wir beides. Bei uns im Haus hängen 121 Geräte am Tree, Rauchmelder und Wassersensoren funken.

Loxone oder KNX?

KNX ist ein herstellerübergreifender Standard, bei dem die Logik in jedem Gerät steckt. Loxone bündelt sie in einer Zentrale, dem Miniserver. Wer Herstellerunabhängigkeit über alles stellt, ist bei KNX richtig. Wer Licht, Beschattung, Heizung und Energie aus einem Guss will, mit einem Ansprechpartner, bei Loxone. Wie sich das anfühlt, zeigen wir in unserem Haus in Hörstel. Den ausführlichen Vergleich finden Sie unter Loxone oder KNX.

Brauche ich für das Energiemanagement Geräte von einem Hersteller?

Nein, aber sie müssen sich ansprechen lassen. Eine vorhandene PV-Anlage binden wir ein, wenn Wechselrichter und Speicher eine passende Schnittstelle haben. Das klären wir vorab.

Brauche ich dann noch Lichtschalter?

Ja, und das ist Absicht. Die Automatik übernimmt den Normalfall, der Taster bleibt für alles, was davon abweicht. Ein Haus, das sich nicht von Hand übersteuern lässt, ist im Alltag anstrengend.

Fährt die Beschattung auch, wenn jemand im Zimmer schläft?

Nein, wenn es so eingerichtet ist. Anwesenheit ist einer der Werte, auf die die Automatik reagiert. Genau das ist der Unterschied zu einer Zeitschaltuhr.

Was ist der Unterschied zwischen Präsenz und Bewegung?

Ein Bewegungsmelder schaltet ab, wenn Sie still sitzen. Ein Präsenzmelder erkennt, dass jemand im Raum ist, auch ohne Bewegung. Das ist der Unterschied zwischen Licht, das ausgeht, und Licht, das anbleibt.

Kann ich einzelne Bereiche später ergänzen?

Ja. Die Zentrale bleibt, Erweiterungen kommen als Extensions oder Funkgeräte dazu. So wird ein Haus meist schrittweise ausgebaut.

Was kostet ein Loxone Smart Home?

Zuletzt geprüft: 17. Oktober 2026