Loxone oder KNX: Warum ein Haus mit einer Zentrale mehr kann
KNX verbindet viele einzelne Geräte. Loxone verbindet ein ganzes Haus. Bei Loxone kennt eine Zentrale Licht, Beschattung, Heizung und Energie gleichzeitig und lässt sie aufeinander reagieren. Software und App kosten dabei nichts extra. Für ein Einfamilienhaus ist das aus unserer Sicht der entscheidende Unterschied, und wir sagen offen dazu: Wir sind Loxone Partner.
Loxone und KNX im direkten Vergleich
| Punkt | Loxone | KNX |
|---|---|---|
| Prinzip | Eine Zentrale, der Miniserver, kennt das ganze Haus | Jedes Gerät trägt seine eigene Logik |
| Software | Loxone Config, lizenzfrei, Updates inklusive | ETS, Lizenz 200 bis 1.000 € |
| App | Entsteht automatisch, ohne Aufpreis | Zusätzliche Hardware und eigene Programmierung |
| Abläufe über Gewerke | Direkt im Miniserver, über 250 fertige Bausteine | Meist über einen zusätzlichen Logikserver |
| Energie | PV, Speicher, Wallbox und Wärmepumpe im selben System | Eigenes Energiemanagement nötig |
| Ansprechpartner | Hard- und Software aus einer Hand | Je nach Gerät ein anderer Hersteller |
| Andere Standards | Schnittstellen zu KNX, DALI, Modbus, EnOcean, DMX | KNX-Geräte vieler Hersteller |
Ihr Haus reagiert als Ganzes, nicht Gerät für Gerät
Bei KNX steckt die Logik in jedem einzelnen Gerät. Ein Taster schaltet ein Licht, ein Sensor fährt eine Jalousie. Sobald mehrere Gewerke zusammenspielen sollen, braucht es meist einen zusätzlichen Logikserver. Bei Loxone laufen alle Informationen im Miniserver zusammen. Die Beschattung weiß, ob jemand im Raum ist. Die Wallbox weiß, was die Photovoltaik gerade liefert. Das Licht weiß, dass es Abend ist. Für solche Abläufe bringt Loxone über 250 fertige Bausteine mit.
In unserem eigenen Haus in Hörstel hängen 121 Geräte am Tree, dazu kommen Funkgeräte wie Rauchmelder und Wassersensoren. Wärmepumpe, Wallbox und sogar der Pool heizen bevorzugt mit Sonnenstrom, gesteuert vom selben Miniserver.
Sie zahlen für Ihr Haus, nicht für Lizenzen
Für KNX braucht der Planer die Software ETS. Die Lizenz kostet laut KNX Association 200 € für die Lite-Version, 350 € für die Home-Version mit höchstens 64 Geräten und 1.000 € für die Professional-Version. Für eine App kommt bei KNX zusätzliche Hardware samt Programmierung dazu. Bei Loxone sind Software, App, Updates und Fernzugriff lizenzfrei. Die App entsteht automatisch aus der Programmierung, ohne Aufpreis.
Ein Ansprechpartner statt vieler Hersteller
Bei KNX stammen Taster, Aktoren, Wetterstation und Visualisierung oft von verschiedenen Herstellern, jeder mit eigenem Support. Bei Loxone kommen Zentrale, Bedienelemente und Software aus einer Hand. Wenn etwas nicht passt, gibt es eine Stelle, die es lösen muss. Für Sie heißt das: Nach der Übergabe bleiben wir Ihr Ansprechpartner für das ganze System, viele Anpassungen erledigen wir per Fernzugriff.
Offen bleiben Sie trotzdem
Wer Loxone wählt, verzichtet nicht auf andere Technik. Der Miniserver hat Schnittstellen zu KNX, DALI, Modbus, EnOcean und DMX. Vorhandene KNX-Geräte lassen sich also einbinden, statt sie zu ersetzen. Dazu kommen Anbindungen an Hersteller wie Schüco, Viessmann und Fronius.
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Wann KNX trotzdem die richtige Wahl ist
Wenn Ihr Elektrobetrieb fest auf KNX setzt und Sie ihn behalten wollen, oder wenn Ihnen maximale Freiheit bei der Wahl jedes einzelnen Tasters wichtiger ist als ein Haus aus einem Guss. Viele Elektrofachbetriebe im Münsterland und im Osnabrücker Raum arbeiten mit KNX. Wer dagegen möchte, dass Energie, Beschattung, Heizung und Licht zusammenarbeiten, fährt mit Loxone besser.
Häufige Fragen zu Loxone und KNX
Ist Loxone günstiger als KNX?
Bei vergleichbarem Umfang in der Regel ja, weil Software und App nichts extra kosten und kein zusätzlicher Logikserver nötig ist. Ein Kostenbeispiel von myelectricplan setzt allein für die KNX-Visualisierung 1.000 bis 3.000 € an, bei Loxone ist sie enthalten. Was ein Einfamilienhaus mit Loxone im Neubau kostet, steht in vier Stufen auf Kosten.
Kann ich vorhandene KNX-Geräte mit Loxone weiter nutzen?
Ja. Der Miniserver hat eine Schnittstelle zu KNX und bezieht KNX-Geräte in seine Abläufe ein. Wer sich für Loxone entscheidet, muss vorhandene KNX-Technik also nicht herausreißen. Ob das bei Ihren Geräten sinnvoll ist, klären wir im Erstgespräch.
Was passiert, wenn der Miniserver ausfällt?
Fällt ein einzelner Sensor oder Aktor aus, läuft der Rest weiter. Der Miniserver selbst kommt ohne bewegliche Teile wie Lüfter aus und läuft im Dauerbetrieb. Deshalb sitzt er bei uns in einem sauber geplanten Schaltschrank. Sollte er doch einmal getauscht werden müssen, wird die Programmierung auf das neue Gerät übertragen.
Brauche ich Internet?
Nein. Der Miniserver arbeitet lokal im Haus, auch ohne Internetanschluss. Internet brauchen Sie nur für den Zugriff von unterwegs und für Nachrichten aufs Handy.
Bin ich bei Loxone an einen Hersteller gebunden?
Bei Zentrale und Bedienelementen ja, das ist der Preis für ein System aus einem Guss. Über die Schnittstellen zu KNX, DALI, Modbus, EnOcean und DMX und über Partner wie Schüco, Viessmann oder Fronius binden Sie trotzdem Geräte anderer Hersteller ein.
Sind Sie neutral?
Nein, und das sagen wir offen. Wir sind Loxone Silver Partner, nutzen Loxone seit 2018 und wohnen selbst in einem Haus mit Loxone. Wir haben uns aus den Gründen auf dieser Seite dafür entschieden.