Leistung

Die Anlage läuft. Nur noch nicht für Sie.

Loxone steckt im Haus, aber es gehorcht jemand anderem: fremde Raumnamen, rote Statusmeldung, halbfertige Logik. Wir übernehmen bestehende Anlagen, räumen auf und stellen sie auf Ihren Alltag ein — auf Wunsch mit Vorschlägen, wo Hardware zu ergänzen oder zu erneuern wäre.

Woran Sie merken, dass die Programmierung nicht fertig ist

Der häufigste Fall: Sie haben ein Haus gekauft, in dem Loxone schon steckt. Geplant hat es jemand anders, eingestellt ist es auf jemand anderen. Das Ergebnis fühlt sich an, als würden Sie zur Miete in Ihrem eigenen Haus wohnen.

Das Haus verhält sich fremd

  • Es automatisiert — nur nicht so, wie Sie es eingestellt hätten.
  • Automationen lösen unerwartet aus: Licht nachts, Beschattung zur falschen Zeit.
  • Licht reagiert verzögert oder gar nicht.
  • Rollläden im selben Raum fahren unterschiedlich schnell oder stoppen auf verschiedenen Höhen.
  • Räume werden zu warm oder zu kalt, obwohl die Solltemperatur stimmt.

Das System meldet, dass etwas offen ist

  • Der Systemstatus steht auf Rot.
  • Eine Fehlermeldung steht dauerhaft im System.
  • In der Konfiguration hängen Geräte, die es im Haus nicht mehr gibt.
  • Die App zeigt unplausible Werte oder veraltete Zustände.
  • Nach einem Config-Update funktionieren einzelne Dinge nicht mehr.

Die Oberfläche ist nie fertig geworden

  • Räume tragen in der App noch fremde Namen. Oder gar keine.
  • Ein Raum ist sauber durchprogrammiert, der nächste nicht.

Nichts spielt zusammen

  • Wärmepumpe, PV, Wallbox oder Musik laufen nebeneinander statt miteinander.
  • Geräte wie Sonos oder Nuki werden nicht erkannt.
  • KNX-Hardware im Haus, Loxone obendrauf — zwei Welten ohne einen Verantwortlichen.

Sie kommen selbst nicht heran

  • Die App findet den Miniserver nicht oder verliert ständig die Verbindung.
  • Der Vorbesitzer hat den Router mitgenommen; im Netz ist der Miniserver nicht mehr auffindbar.
  • Zugangsdaten wurden übergeben, Unterlagen nicht.

Wenn Sie beim Lesen zweimal genickt haben: Nichts davon ist ein Defekt. Es ist Programmierung, die nicht zu Ende geführt wurde — und genau das lässt sich nachholen.

Ja, ein anderer Partner darf übernehmen

Das ist die Frage, die fast jeder zuerst stellt. Kurz: Der Partnerwechsel ist der Normalfall, nicht die Ausnahme.

Wie die Rechte an einer bestehenden Programmierung im Einzelfall verteilt sind, hängt davon ab, was seinerzeit vereinbart wurde. Das steht in Ihrem Vertrag mit dem Betrieb, der die Anlage gebaut hat — pauschal lässt sich das nicht beantworten, und wir tun es auch nicht.

Praktisch entscheidet ohnehin etwas anderes: ob Sie die Config-Datei, die Zugangsdaten und die Dokumentation haben. Daran scheitert eine Übernahme sehr viel häufiger als an einer Rechtsfrage.

Am unkompliziertesten ist es, wenn Sie die Zugangsdaten des Miniservers haben oder beim ursprünglichen Errichter anfordern können. Fehlen sie, ist eine Übernahme meist trotzdem möglich — als Eigentümer haben Sie Zugriff auf die Hardware, und dafür gibt es dokumentierte Wege, bei denen die Programmierung erhalten bleibt. Ob das bei Ihrer Anlage greift, hängt vom Modell und vom Firmware-Stand ab. Wir klären das am Telefon, bevor jemand losfährt.

Ein Hinweis, der Ihnen unabhängig davon nützt: Der Passwortschutz eines Miniservers endet dort, wo jemand an die Hardware kommt. Ein abschließbarer Technikraum ist bei einer Loxone-Smart-Home-Zentrale deshalb kein Komfort, sondern Teil der Sicherheit.

Geöffneter Schaltschrank einer übernommenen Anlage: Loxone Miniserver und Extensions links, KNX-Komponenten und Netzwerktechnik rechts Übernommene Anlage vor der Optimierung — Loxone und KNX im selben Schrank

Was bleibt, was sich ändert

Bleiben tut fast immer die Hardware: Miniserver, Extensions, Aktoren, Taster, Verkabelung. Sie haben dafür bezahlt, und sie ist selten das Problem.

Ändern tut sich die Logik darüber — Räume sauber benannt, verwaiste Geräte entfernt, Meldungen abgearbeitet, Automationen auf Ihren Tagesablauf gestellt. Und dort, wo bisher jedes Gewerk für sich lief, entsteht der Zusammenhang: Wie das bei uns im Haus aussieht, zeigt der Technikteil unseres Hauses.

Und wo die vorhandene Technik wirklich an ihre Grenze kommt — ein Miniserver der ersten Generation, fehlende Aktorik für einen Wunsch, ein Gewerk ohne Anbindung —, sagen wir das. Auf Wunsch schlagen wir die nötige Erweiterung oder Erneuerung gleich mit vor; ob sie ins Angebot kommt, entscheiden Sie.

Wie wir vorgehen

  • Telefonat. Was ist verbaut, was liegt an Unterlagen vor, was stört Sie am meisten. Unverbindlich.
  • Bestandsaufnahme vor Ort. Schaltschrank, Config, Netzwerk. Erst danach lässt sich seriös sagen, was Aufwand ist und was schnell geht.
  • Vorschlag. Was wir in welcher Reihenfolge machen würden, mit Aufwand. Sie entscheiden, wie weit Sie gehen.
  • Umsetzung. Programmierung, Test, Übergabe — inklusive Dokumentation und Config, die Ihnen gehören.

Unter zwei Vor-Ort-Terminen läuft kein Projekt: Bestandsaufnahme am Anfang, Einrichten am Ende. Wie viele es darüber hinaus werden, kalkulieren wir vor dem Angebot.

Was das kostet

Eine Optimierung ist kein Neubau, deshalb gibt es hier keine Paketpreise. Der Aufwand hängt davon ab, wie weit die Programmierung gediehen ist. Die Größenordnungen für Loxone-Projekte insgesamt und den Stundensatz für Arbeiten außerhalb eines Angebots finden Sie auf Kosten.

Der nächste Schritt

Rufen Sie an und beschreiben Sie in zwei Sätzen, was Ihr Haus gerade falsch macht. Wenn wir nicht helfen können, sagen wir das im selben Telefonat. Wenn Sie die Anlage lieber nur gepflegt hätten statt umgebaut, ist Wartung & Service der passendere Weg — und wenn bei Ihnen noch gar keine Automatisierung steckt, Nachrüsten im Bestand.

05459 5869811 anrufen Anlage schildern

Häufige Fragen zur Übernahme einer bestehenden Anlage

Ich habe ein Haus mit Loxone gekauft — wo fange ich an?

Mit einem Telefonat. Wir klären, was verbaut ist, was Sie an Unterlagen und Zugängen haben und was Sie am meisten stört. Daraus wird eine Bestandsaufnahme vor Ort, danach ein Vorschlag mit Aufwand. Vorher fahren Sie nirgendwo hin.

Muss ich Hardware austauschen, wenn ich den Partner wechsle?

In aller Regel nicht. Miniserver, Extensions, Aktoren und Taster bleiben, wo sie sind. Verändert wird die Programmierung — also das, was das Haus mit der vorhandenen Technik anstellt. Wo Hardware an ihre Grenze kommt, schlagen wir auf Wunsch eine Erweiterung oder Erneuerung vor; ob sie ins Angebot kommt, entscheiden Sie.

Was ist ein verwaistes Gerät in der Konfiguration?

Ein Eintrag für Technik, die im Haus nicht mehr existiert oder nie fertig eingebunden wurde. Solche Reste erzeugen Fehlermeldungen und halten den Systemstatus auf Rot, ohne dass etwas kaputt ist.

Bei mir steckt auch KNX im Schrank — geht das zusammen?

Ja, das ist ein häufiger Fall. Loxone kann KNX-Komponenten einbinden. Die eigentliche Arbeit liegt darin, dass beide Welten einen Verantwortlichen bekommen statt nebeneinander zu laufen. Für den KNX-Teil brauchen Sie das ETS-Projekt — das fordern Sie beim Vorbesitzer oder beim ausführenden Betrieb an.

Was, wenn der ursprüngliche Errichter die Zugangsdaten nicht herausgibt?

Dann ist eine Übernahme meist trotzdem möglich. Sie sind Eigentümer der Anlage und haben Zugriff auf die Hardware; dafür gibt es dokumentierte Wege, bei denen Ihre Programmierung erhalten bleibt. Ob das bei Ihrem Modell und Firmware-Stand greift, sagen wir Ihnen am Telefon — nicht erst, wenn jemand vor Ort steht.

Wie lange dauert eine Optimierung?

Das hängt davon ab, wie weit die Programmierung gediehen ist und wie viele Gewerke dazukommen sollen. Belastbar wird die Antwort erst nach der Bestandsaufnahme — vorher wäre jede Zahl geraten.

Erst die Planungs-Checkliste

Zuletzt geprüft: 20. August 2026