Die Anlage läuft. Nur noch nicht für Sie.
Loxone steckt im Haus, aber es folgt den Gewohnheiten von jemand anderem: fremde Raumnamen, eine rote Statusmeldung, halbfertige Logik. Wir übernehmen bestehende Anlagen, räumen die Programmierung auf und stellen sie auf Ihren Alltag ein. Wo Hardware fehlt oder an ihre Grenze kommt, sagen wir es Ihnen.
So fangen wir an
Erstgespräch
Kostenlos, rund 30 Minuten, telefonisch oder online. Was ist verbaut, was stört Sie am meisten, welche Unterlagen gibt es?
Fernanalyse für 149 €
Wir prüfen Ihre Config-Datei per Fernzugriff. Sie bekommen eine schriftliche Kurzbewertung mit Mängelliste und Aufwandsschätzung. 149 € inkl. MwSt.
Vor Ort, nur wenn nötig
Eine Bestandsaufnahme im Haus braucht es nur, wenn die Anlage aus der Ferne nicht zu beurteilen ist, etwa ohne Zugang zur Config.
Beauftragen Sie uns danach mit der Umsetzung und liegt der Auftrag bei mindestens 2.500 € netto, rechnen wir die 149 € der Fernanalyse an. Sie bekommen einen Vorschlag, was wir in welcher Reihenfolge machen würden und mit welchem Aufwand. Wie weit Sie gehen, entscheiden Sie.
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Woran Sie merken, dass die Programmierung nicht fertig ist
Ein typischer Fall: Sie haben ein Haus gekauft, in dem Loxone schon steckt. Geplant hat es jemand anders, eingestellt ist es auf jemand anderen. Das fühlt sich an, als würden Sie zur Miete in Ihrem eigenen Haus wohnen.
Das Haus verhält sich fremd
- Es automatisiert, nur nicht so, wie Sie es eingestellt hätten.
- Licht geht nachts an, die Beschattung fährt zur falschen Zeit.
- Licht reagiert verzögert oder gar nicht.
- Rollläden im selben Raum fahren unterschiedlich schnell oder halten auf verschiedenen Höhen.
- Räume werden zu warm oder zu kalt, obwohl die Solltemperatur stimmt.
Das System meldet, dass etwas offen ist
- Der Systemstatus steht dauerhaft auf Rot.
- In der Konfiguration hängen Geräte, die es im Haus nicht mehr gibt.
- Die App zeigt unplausible Werte oder veraltete Zustände.
- Nach einem Update funktionieren einzelne Dinge nicht mehr.
Die Oberfläche ist nie fertig geworden
- Räume tragen in der App noch fremde Namen oder gar keine.
- Ein Raum ist durchprogrammiert, der nächste nicht.
Nichts spielt zusammen
- Wärmepumpe, PV, Wallbox oder Musik laufen jeweils für sich.
- Geräte wie Sonos oder Nuki werden nicht erkannt.
- KNX im Schrank, Loxone obendrauf, und niemand ist für beides zuständig.
Sie kommen selbst nicht heran
- Die App findet den Miniserver nicht oder verliert ständig die Verbindung.
- Der Vorbesitzer hat den Router mitgenommen.
- Zugangsdaten wurden übergeben, Unterlagen nicht.
Wenn Sie beim Lesen zweimal genickt haben: Das ist kein Defekt. Die Programmierung wurde nicht zu Ende geführt, und das lässt sich nachholen.
Sie haben ein Haus mit Loxone gekauft? Das sichern Sie zuerst
Im Exposé stand „Smart Home“, im Flur hängen Loxone-Taster, und die App zeigt die Raumnamen des Vorbesitzers. Bevor jemand etwas ändert, brauchen Sie die Unterlagen, die nur der Verkäufer oder der frühere Errichter hat. Fragen Sie am besten schon vor der Übergabe nach:
- der Config-Datei, also dem Programm, nach dem die Anlage arbeitet
- den Zugangsdaten des Miniservers, vor allem dem Administrator-Zugang
- der Dokumentation: Klemm- und Schaltplan, Liste der verbauten Geräte
- dem Kontakt des Partners, der die Anlage gebaut hat
- laufenden Diensten, die an den Miniserver gebunden sind, etwa dem Loxone-Wetterservice
Je mehr davon vorliegt, desto schneller und günstiger wird alles Weitere.
Am ersten Tag: fremde Zugänge entfernen
Der Vorbesitzer hat die App vielleicht noch auf dem Handy, der frühere Partner einen Fernzugang. Solange das so ist, kann jemand anderes Ihr Licht, Ihre Beschattung und im Zweifel Ihre Haustür steuern. Lassen Sie die Benutzer prüfen, fremde entfernen und die Passwörter ändern. Dieser Schritt sollte nicht warten. Ein Hinweis dazu: Der Passwortschutz eines Miniservers endet dort, wo jemand an die Hardware kommt. Ein abschließbarer Technikraum gehört deshalb zur Sicherheit dazu.
Ein Partnerwechsel ist der Normalfall
Jeder Loxone-Partner kann eine bestehende Anlage übernehmen. Einfach wird es, wenn Sie die Zugangsdaten des Miniservers haben oder beim früheren Errichter anfordern können. Fehlen sie, ist eine Übernahme meist trotzdem möglich. Die Hardware steht in Ihrem Haus, und es gibt dokumentierte Wege, bei denen die Programmierung erhalten bleibt. Ob das bei Ihrem Modell und Firmware-Stand greift, klären wir am Telefon, bevor jemand losfährt.
Wie so ein Umbau im bewohnten Haus aussieht, zeigt das moderne Bauernhaus in Laer: KNX-Taster ersetzt, Heizung, Intercom und Alarmanlage eingebunden.
Was bleibt und was sich danach anders anfühlt
Die Hardware bleibt fast immer: Miniserver, Extensions, Aktoren, Taster, Verkabelung. Sie haben dafür bezahlt, und sie ist selten das Problem.
Was sich ändert, merken Sie im Alltag. Die Räume in der App tragen Ihre Namen. Die Raffstores fahren, wenn bei Ihnen die Sonne aufs Sofa fällt. Der Status steht auf Grün, und wenn er es nicht tut, gibt es einen Grund. Wo bisher jedes Gewerk für sich lief, arbeiten Wärmepumpe, PV und Wallbox zusammen. Wie das bei uns aussieht, zeigt Technik in unserem Haus, und live sehen Sie es bei einem Besuch in Hörstel.
Wo die Technik wirklich an ihre Grenze kommt, etwa bei einem Miniserver der ersten Generation oder fehlender Aktorik für einen Wunsch, sagen wir das und schlagen auf Wunsch eine Erweiterung vor. Ob sie ins Angebot kommt, entscheiden Sie.
Steckt bei Ihnen noch gar keine Automatisierung im Haus, lesen Sie weiter unter Nachrüsten im Bestand.
Fernanalyse anfragen
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Die Telefonnummer scheint nicht zu stimmen. Bitte prüfen Sie sie, zum Beispiel 0171 1234567 oder +49 171 1234567.
Die E-Mail-Adresse scheint nicht zu stimmen. Bitte prüfen Sie sie, zum Beispiel name@beispiel.de.
Was das kostet
Fest steht der Einstieg: die Fernanalyse für 149 € inkl. MwSt., angerechnet bei einem Folgeauftrag ab 2.500 € netto. Für die Umsetzung gibt es keine Paketpreise, weil der Aufwand davon abhängt, wie weit die Programmierung gediehen ist. Größenordnungen und den Stundensatz für Arbeiten außerhalb eines Angebots finden Sie auf Kosten.
Auch außerhalb unserer Region
Im Münsterland, im Osnabrücker Raum und im Emsland kommen wir auch vor Ort. Liegt Ihr Haus weiter als rund 100 Kilometer von Hörstel entfernt, betreuen wir die Anlage per Fernzugriff. Was dafür bei Ihnen eingerichtet sein muss, klären wir im Erstgespräch.
Häufige Fragen zur Übernahme
Kann ich die Anlage einfach weiter nutzen, ohne etwas zu ändern?
Ja, sie läuft auch ohne Eingriff weiter. Die Zugänge des Vorbesitzers sollten Sie trotzdem entfernen lassen.
Muss ich Hardware austauschen, wenn ich den Partner wechsle?
In aller Regel nicht. Verändert wird die Programmierung, also das, was das Haus mit der vorhandenen Technik macht.
Was, wenn der frühere Errichter die Zugangsdaten nicht herausgibt?
Dann ist eine Übernahme meist trotzdem möglich, oft mit mehr Aufwand. Ob das bei Ihrem Modell greift, sagen wir Ihnen am Telefon.
Was ist ein verwaistes Gerät in der Konfiguration?
Ein Eintrag für Technik, die es im Haus nicht mehr gibt oder die nie fertig eingebunden wurde. Solche Reste halten den Status auf Rot, ohne dass etwas kaputt ist.
Bei mir steckt auch KNX im Schrank. Geht das zusammen?
Ja. Loxone kann KNX-Komponenten einbinden. Für den KNX-Teil brauchen Sie das ETS-Projekt; das fordern Sie beim Vorbesitzer oder beim ausführenden Betrieb an.
Wie lange dauert eine Optimierung?
Das hängt davon ab, wie weit die Programmierung gediehen ist. Eine belastbare Antwort gibt es nach der Fernanalyse.
Ich möchte die Anlage nur gepflegt haben, nicht umgebaut.
Auch das geht. Wie wir Anlagen betreuen, steht unter Jahre später erreichen Sie dieselbe Person.