Ihr Haus verbraucht Energie – aber steuert es sie auch intelligent? Mit dem Loxone Energiemanagement wird Ihr Gebäude zum aktiven Energiemanager: vollautomatisch, ohne Aufwand, bis zu 30 % günstiger.
Was ist Loxone Energiemanagement?
Das Loxone Energiemanagement ist keine separat gekaufte Funktion – es ist vollständig in den Miniserver integriert. Kein zusätzliches Gateway, keine Insellösung, keine manuelle Schnittstelle zwischen verschiedenen Systemen. Der Miniserver sieht alle Energiequellen und Verbraucher gleichzeitig und entscheidet in Millisekunden, wie die vorhandene Energie optimal eingesetzt wird.
Konkret koordiniert Loxone Energiemanagement:
- Haushaltsgeräte – Automatisch einschalten bei günstigen Preisen oder hoher PV-Erzeugung
- Photovoltaikanlage – Eigenverbrauchsoptimierung in Echtzeit
- Batteriespeicher – Laden und Entladen nach Preis, Bedarf und Wetterfenster
- Wallbox / E-Auto – Laden nur mit PV-Überschuss oder nachts bei günstigem Tarif
- Wärmepumpe und Heizung – Thermische Energie als kostengünstiger Puffer nutzen
- Warmwasserboiler – Aufheizen genau dann, wenn PV-Strom ohnehin da wäre
Wie viel können Sie konkret sparen?
Die Einsparungen hängen von Ihrem Gebäude, Ihrer Ausstattung und Ihrem Verbrauchsverhalten ab. Als Richtwerte aus der Praxis:
| Ausstattung | Typische Einsparung | Beispiel |
|---|---|---|
| PV-Anlage + Loxone (ohne Speicher) | 15 – 20 % des Netzbezugs | Wallbox und Boiler laden automatisch mit PV-Überschuss |
| PV + Speicher + Loxone | 25 – 35 % des Netzbezugs | Speicher lädt tags, entlädt abends – kein Netzstrom nötig |
| PV + Speicher + Wärmepumpe + Loxone | Bis zu 40 % | Thermische Masse des Hauses als kostenloser Zwischenspeicher |
| Dynamischer Stromtarif (Tibber) + Loxone | +5 – 10 % zusätzlich | Verbraucher laufen bei Negativpreisen – automatisch |
Eine individuelle Einschätzung Ihres Einsparpotenzials erstellen wir im kostenlosen Erstgespräch. Dafür genügt eine kurze Beschreibung Ihrer Anlage.
Die vier zentralen Funktionen im Detail
⚡ 1. PV-Überschussmanagement – kein erzeugter Strom bleibt ungenutzt
Sobald Ihre Photovoltaikanlage mehr Strom erzeugt als Sie gerade verbrauchen, aktiviert Loxone die konfigurierten Verbraucher automatisch – in einer von Ihnen festgelegten Prioritätsreihenfolge. Typisch: zuerst Boiler aufheizen, dann Wallbox laden, dann Batterie füllen. Was am Ende des Tages übrig bleibt, geht ins Netz – aber diese Menge wird durch die Automatisierung drastisch reduziert.
💶 2. Dynamische Strompreissteuerung – günstige Stunden automatisch nutzen
Loxone kann dynamische Stromtarife wie Tibber oder aWATTar einlesen und Verbraucher automatisch in den günstigsten Zeitfenstern betreiben. Ihr E-Auto lädt nachts für 8 Cent statt nachmittags für 35 Cent – ohne dass Sie etwas tun müssen. Das System entscheidet anhand von Preis, Ladestand und Ihrem Bedarf vollautomatisch.
📱 3. Verbrauchsvisualisierung in der Loxone App
Die Loxone App zeigt Ihnen jederzeit in Echtzeit: Wie viel Strom erzeugen Sie gerade? Wie viel verbrauchen Sie? Wie ist der Ladestand des Speichers? Welche Geräte laufen? Und wie haben sich die Werte der letzten Tage und Wochen entwickelt? Vollständige Transparenz – ohne Extra-Hardware oder zusätzliche App.
🌤️ 4. Wetterprognose-basierte Heizungssteuerung
Loxone bezieht automatisch Wettervorhersagen und passt die Heizungssteuerung vorausschauend an. An Sonnentagen mit guter PV-Prognose wird weniger zugeführt, an kalten Tagen vorher aufgeheizt. Das spart Energie und erhöht den Komfort gleichzeitig.
Loxone Energiemanagement vs. separate Lösungen
| Eigenschaft | Loxone (integriert) | Separate Energiemanager |
|---|---|---|
| Kein extra Gateway | ✅ Ja | ❌ Nein – zusätzliche Hardware |
| Kombiniert mit Licht & Heizung | ✅ Ja, direkt | ❌ Nein – getrennte Systeme |
| Eine App für alles | ✅ Ja – Loxone App | ❌ Oft 2–4 verschiedene Apps |
| Lokaler Betrieb ohne Cloud | ✅ Ja | ⚠️ Häufig Cloud-Pflicht |
| Dynamische Tarife unterstützt | ✅ Ja (Tibber, aWATTar u.a.) | ⚠️ Stark herstellerabhängig |
| Erweiterbar ohne Systemwechsel | ✅ Ja, jederzeit modular | ⚠️ Eingeschränkt |
Voraussetzungen – das benötigen Sie
- Loxone Miniserver Gen. 2 oder Miniserver Go als zentrale Steuereinheit
- Kompatiblen Wechselrichter Ihrer PV-Anlage (SMA, Fronius, Huawei, SolarEdge, Kostal u.v.m.)
- Optional: Batteriespeicher mit offener API oder Loxone-Schnittstelle
- Optional: Loxone-kompatible Wallbox oder Loxone EV-Charger
- Optional: Smart Meter zur Verbrauchsmessung
Sie haben bereits eine PV-Anlage und fragen sich, ob sie kompatibel ist? Wir prüfen das kostenlos – einfach Hersteller und Modell Ihres Wechselrichters nennen.
So läuft die Einrichtung bei uns ab
- Kostenloses Erstgespräch – Wir erfassen Ihre Anlage, Ihren Stromverbrauch und Ihre Ziele.
- Planung und Angebot – Wir prüfen Kompatibilitäten und erstellen eine konkrete Stückliste mit Kalkulation.
- Installation – Elektroinstallation und Schaltschrankaufbau durch zugelassene Fachkräfte.
- Konfiguration in Loxone Config – Priorisierungslogiken, Preisanbindung, App-Einrichtung.
- Inbetriebnahme und Einweisung – Test aller Funktionen, Live-Demo in der App, Übergabe.
- Support und Erweiterung – Wir stehen dauerhaft für Fragen, Optimierungen und Erweiterungen bereit.

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Häufige Fragen zum Loxone Energiemanagement
Funktioniert Loxone Energiemanagement mit meiner vorhandenen PV-Anlage?
Loxone unterstützt alle gängigen Wechselrichter-Hersteller: SMA, Fronius, Huawei, SolarEdge, Kostal, Enphase und viele mehr. In den allermeisten Fällen ist Ihre Anlage ohne Umbau kompatibel. Wir prüfen das im Erstgespräch.
Brauche ich für das Energiemanagement einen neuen Miniserver?
Nein. Wenn Sie bereits einen Loxone Miniserver haben, lässt sich das Energiemanagement als Softwareerweiterung integrieren – ohne neue Hardware. Bei Neuinstallationen empfehlen wir den Miniserver Gen. 2 / Miniserver Compact.
Was kostet die Einrichtung des Loxone Energiemanagements?
Die Kosten hängen stark von vorhandener Infrastruktur und gewünschtem Umfang ab. Reine Konfigurationsarbeiten bei bestehender Anlage starten ab ca. 500 €. Eine vollständige Neuinstallation inklusive Schaltschrank und Hardware liegt typischerweise bei 1.500 – 4.000 €. Gerne erstellen wir Ihnen ein konkretes Angebot.
Kann Loxone auch mit einem Batteriespeicher zusammenarbeiten?
Ja. Loxone kann den Lade- und Entladezyklus eines Batteriespeichers koordinieren – abhängig von Strompreis, PV-Prognose und aktuellem Bedarf. Wichtig: Der Speicher benötigt eine offene Schnittstelle. Gängige Hersteller wie BYD, E3DC oder Senec sind kompatibel.
Muss das Energiemanagement immer mit dem Internet verbunden sein?
Nein. Die Grundfunktionen – PV-Überschuss nutzen, Verbraucher schalten, Heizung regeln – laufen vollständig lokal auf dem Miniserver. Eine Internetverbindung ist nur für dynamische Strompreisanbindung und Wetterdaten nötig.




